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Rückschau: Schornsteinfeger Wer darf kehren? ...Sendeanstalt und Sendedatum: WDR, Samstag, 28. August 2010 Bescheide verschleppt Die betroffenen Bezirksschornsteinfeger wollten sich dazu gegenüber dem ARD-Ratgeber Recht nicht äußern. Rechtsanwältin Hilke Böttcher, die inzwischen einige freie Schornsteinfeger vertritt, kritisiert dennoch, dass die Städte und Gemeinden als Aufsichtsbehörden der Bezirksschornsteinfeger zu wenig für die Einhaltung von Recht und Ordnung sorgen: „Die Schwierigkeit ist, dass die Städte und Gemeinden selbst nicht wissen, wie sie mit dem Problem umgehen müssen. Das bedeutet wiederum, dass sie sich bei den Handwerkskammern und Innungen informieren. Die Handwerkskammern und Innungen sind aber Interessenvertretungen der Bezirksschornsteinfegermeister. Das wiederum führt dazu, dass sie falsch informiert werden.“.... (Link)
Frustrierendes Kehr-Monopoly Langen ‐- Schon lange wehren sich Hausbesitzer und Mieter gegen das Kehrmonopol der Schornsteinfeger. Die weltweit einmalige Verordnung blieb über Jahrzehnte unangetastet, erst Ende 2008 wurde sie auf Druck der EU gelockert. Von Holger Borchard (Toller Artikel in der Offenbach Post)
Vorwürfe gegen Schornsteinfeger Hessische Schornsteinfeger bitten Hausbesitzer mit Verweis auf eine angeblich jedes Jahr vorgeschriebene Kontrolle der Gasheizung zur Kasse. Haus und Grund: Bauernfängerei und Panikmache. Das Gebaren mancher Schornsteinfeger sei unseriös. Sie böten eine Leitung an, die auch andere oder die Besitzer selbst verrichten könnten - und verlangten eine Gebühr, die man sich sparen könne. (Link zu hr3)
Handgeld vom Gas-Konzern Stuttgart. Der Energiekonzern ENBW ködert Schornsteinfeger mit Geldprämien für Neukunden. Verraten die Männer in Schwarz damit ihren Status als Amtsperson? Nach scharfer Kritik legt die ENBW das Modell auf Eis. (Link zur Südwest Presse)
Pech mit Glücksbringer Ein Schornsteinfeger reinigt auf Anordnung des Landratsamts einen Kamin - und dabei entsteht ein hoher Sachschaden. Nun klagte der Hausbesitzer gegen das Land Bayern. Ohne Erfolg.(Link zum Artikel)
Impressionen einer “Feuerstättenshow” Ende Mai konnten sich einige Mitglieder unserer Interessengemeinschaft persönlich den Ablauf einer Feuerstättenschau ansehen. Der Gesetzgeber hat sich bei dem Erlass unsinniger Gesetze wieder einmal selbst übertroffen. Eine Definition was da im einzelnen gemacht wird konnte weder der Kaminfeger noch die Behördenmitarbeiter nennen. Bestimmt zum 150. mal wurde das Typenschild der Heizung abgeschrieben. Mitglieder der IG-ZS im Gespräch mit dem Kaminfeger und den sogenannten Aufsichtsbehörden. Antworten auf unsere Fragen blieb man uns natürlich schuldig.
Zuschauer sind wohl unerwünscht?
Der Beruf des Kaminfegers bedarf offensichtlich einer guten Nase? Oder ist das eine Messung nach BImSchV mittels geeignetem Messgerät?
Der Blick des Fachmannes verrät es; Ja der Kamin ist auch noch da!
Wie engagiere ich einen "freien Schornsteinfeger"? Sie sind mit Ihrem Monopol-Schornsteinfeger unzufrieden? Dann geht es Ihnen wie Millionen anderer Bürger in diesem Land! Sie wollen bis zu 30% kosten sparen? (Link)
Konkurrenz auf dem Dach DARMSTADT. Premiere in Hessen: Der Schweizer Schornsteinfeger Hartmut Hauser reinigt den Kamin eines Hauses im Martinsviertel. Lesen Sie den ganzen Artikel im Darmstädter Echo. (Link)
Demo in Eggersdorf Heute morgen, 25.09.09 vorm Haus von Herrn X. Öffentlicher Protest gegen Überwachungswahn. Sechs Dienstfahrzeuge fahren vor. Der überwachte Bürger soll gar nicht erst auf den Gedanken kommen, daß es möglich ist sich zu wehren. Die Polizeibeamten weigerten sich sich auszuweisen. Erster hoheitlicher Akt, die obligatorische Scheinfrage. Wird der Zutritt gewährt für die gesetzlich vorgeschriebenen "Schornsteinfegerarbeiten"? Herr X. verweist auf fehlende Rechtsgrundlagen. Antwort der gestreßt zitternden Amtsperson: das sei seine Rechtsauffassung, die könne er haben. Herr X. weist nach, daß seine Rechtsauffassung eben nicht nur seine Rechtsauffassung ist. Zwei Polizisten mit kurz geschorenen Haaren packen und verdrehen seine Arme, wenden körperliche Gewalt an. Couragiert versucht eine Demonstrantin Gewalt zu verhindern. Plötzlich Verwirrung. Der Ablauf, von Feger und Ordnungsmacht abgesprochen, scheint nicht wie geplant zu verlaufen. Mehrere Videokameras filmen. Polizisten mahnen ihre Kollegen körperliche Gewalt zu unterlassen. Dann läuft alles wie am Schnürchen. Die Demonstranten vorm Haus werden im Auge behalten, der Zugang zum Heizungsraum gesperrt und bewacht. Ergebnis des zweistündigen Einsatzes der Ordnungsmacht mit sechs Dienstfahrzeugen: ein sauberes Abgasrohr zwangsgekehrt, Pardon, "ordnungsgemäß querschnittsgeprüft" und eine Messung, von der jeder weiß, daß sie keinen Menschen interessiert.
Für eine neue Kultur in der Politik: FREIE WÄHLER
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